Staatliches Glücksspielmonopol und seine Auswirkungen auf Online-Casinos
Das staatliche Glücksspielmonopol prägt den österreichischen Online-Glücksspielmarkt seit Jahren erheblich, wie auch Analysen auf https://www.meinbezirk.at/ regelmäßig zeigen. Die rechtliche Konstruktion des Monopols beeinflusst Marktstruktur, Spielerschutz, Angebotsvielfalt und technologische Entwicklung der Online-Casinos. Die folgende Untersuchung betrachtet die tatsächlichen Auswirkungen dieses Systems auf lizenzierte und internationale Anbieter sowie auf das Verhalten österreichischer Spielerinnen und Spieler.
Rechtliche Grundlage des Glücksspielmonopols in Österreich
Das österreichische Glücksspielmonopol basiert auf dem Glücksspielgesetz, das dem Staat das ausschließliche Recht zur Organisation und Konzessionierung bestimmter Glücksspielformen zuschreibt. Im Online-Bereich wird dieses Monopol faktisch durch die Vergabe einer sehr begrenzten Anzahl von Konzessionen umgesetzt. Nach Angaben des Bundesministeriums für Finanzen lag der Anteil staatlich kontrollierter Online-Glücksspielangebote im Jahr 2024 bei rund 68,4 Prozent des legalen Marktes, während der restliche Anteil durch ausländische Anbieter ohne österreichische Konzession abgedeckt wurde. Diese Konstellation führt zu einer rechtlich stark regulierten Angebotslandschaft mit klaren Eintrittsbarrieren.